CultureLink 2002

Welcome to Stirling!

Bedingt durch unser letztjähriges Schottland-Projekt war es uns möglich, einen Kontakt zu einer schottischen Schule zu knüpfen. Schon seit einiger Zeit bestand ein reger E-Mail-Kontakt, und nun ergab sich auch die Möglichkeit eines persönlichen Kennenlernens mit den schottischen Kollegen und deren Schülern.


Beaconhurst School liegt in der Stadt Stirling, der Wiege Schottlands, wo einst Maria Stuart gekrönt wurde. Die Schule selbst ist eine Privatschule, die Kinder von 4 Jahren an bis zu deren 18. Lebensjahr betreut.

Mit einer Schülerzahl von ca. 300 ist die Schule dennoch überschaubar und die LehrerInnen legen Wert auf persönliche Betreuung. Unter anderem bietet die Schule nebst Französisch auch Deutsch als Fremdsprache an, und so ist es den 13jährigen bereits möglich, auf einen fünfjährigen Deutschunterricht zurückzublicken.


Beaconhurst School, Hauptgebäude


Mr. Clive Wright

Ich begleitete meinen Kollegen Clive Wright in einige seiner Deutschklassen. Die Uniformen an britischen Schulen sind für mich nach wie vor gewöhnungsbedürftig, beeindruckend waren die besonders höflichen Umgangsformen und für mich als Musiklehrer auch das großzügige Umfeld für die kreative Ausbildung.


Einige Wolkersdorfer SchülerInnen der 3. Klassen gaben mir im Vorfeld ein Informationsblatt mit Foto und einigen persönlichen Daten ab, da auch bei ihnen ein wachsendes Interesse an brieflichem bzw. E-Mail-Kontakt entstand.

Auch die schottischen Kinder zeigten sich sehr interessiert. Deren Unterricht ist wesentlich strenger reglementiert, die KollegInnen haben deutlich weniger Spielraum im inhaltlichen Bereich als das bei uns in Österreich der Fall ist. Dennoch hoffen wir, dass die Kinder Bekanntschaften oder sogar Freundschaften über die Grenzen hinweg schließen können.

Walter Gahr


Kinder in Schuluniform


Mr. Ken Milligan

Ich begleitete meinen Kollegen Ken Milligan in seinen Informatikunterricht. Der Umgang der SchülerInnen mit dem Computer als einem alltäglichen Arbeitswerkzeug beeindruckte mich besonders. Auch kann sich die aufwändige aber zweckmäßige EDV-Ausstattung der Schule mit Serverraum und persönlichen Benutzerkonten für alle Kinder und LehrerInnen sehen lassen.


Im EDV-Raum erarbeiteten wir die technischen Details für einen interkulturellen Informationsaustausch auf Web-Basis. Das Internet ermöglicht eine direkte Einbindung der bilingualen Kommunikation in den Unterricht.

Die Neuen Medien bieten eine weite Plattform für Ideen- und Gedankenaustausch, wie sie früher nicht denkbar war. Schottische und österreichische Kinder arbeiten kreativ an einem gemeinsamen Internetprojekt: eine zeitgemäße Art des Brückenschlags zwischen verschiedenen - aber gar nicht so verschiedenartigen - Kulturen.

Georg Merza


Blick in einen Computerraum

Die von schottischen und österreichischen SchülerInnen gestaltete Website ist im Aufbau.


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